Atmos Ersatzteile Kombikessel Heizkessel Kesselserie GSPL

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ATMOS Holzvergaserkessel HEIZKESSEL DER SERIE SE
Die Kessel sind für Holzverbrennung auf dem Prinzip der Generatorvergasung unter Anwendung eines Abzugsventilators konstruiert, der die Abgase aus dem Kessel absaugt oder den Kessel mit Luft versorgt. Der Kesselkorpus ist ein Schweißteil aus Stahlblech mit einer Stärke von 3-8 mm. Gebildet wird er aus einem Trichter für Brennstoffbeschickung, der im unteren mit einem hitzebeständigen Formstück mit einer Längsöffnung für den Abzug von Abgasen und Gasen versehen ist. Der darunter liegende Nachbrennbereich ist mit keramischen Formstücken ausgestattet. Im hinteren Teil vom Kesselkorpus befindet sich der vertikal geführte Abgaskanal, der im oberen Teil mit einer Anheizklappe versehen ist. Der obere Bereich des Abgaskanals ist mit einem Abzugstutzen zum Anschluss an die Esse ausgestattet.
 
VORTEILE DES ATMOSHOLZKESSELS ATMOS
- kompakter und sehr robuster Kesselaufbau - moderne Konstruktion - Generator
- großer Füllraum - für lange Heizintervalle
- leichte, übersichtliche Bedienung und geringer Reinigungsaufwand - perfekte Vergasung
- keramische Brennkammer
- ausgefeilte Holzvergasertechnik ohne Elektronik
- sparsam im Verbrauch durch hohen Wirkungsgrad
- Saugzugventilator mit Schwelgasabsaugung und im Vergleich sehr geringem Stromverbrauch
- variabele Türöffnung - links oder rechts gehangen
- große Fülltür - für leichte Handhabung
- garantierte Langlebigkeit
- hervorragende Abgaswerte
- einmaliges Preis-Leistungsverhältnis
 
INSTALLATION
Die ATMOS-Kessel müssen mit LADDOMAT 21 oder dem Thermo-Regelventil ESBE zum Erreichen einer Mindesttemperatur von 65°C des Wassers am Rücklauf zum Kessel ausgestattet sein. Die Vorlauftemperatur am Kessel muss ständig im Bereich von 80 - 90 °C liegen. Alle Kessel werden in deren Grundausführung mit einem Kühlungskreis gegen Überhitzung geliefert. Wir empfehlen, die Kessel mit Speicherbehältern zu installieren.
Atmos Ersatzteile GS Serie, GS 20, GS 25, GS 32, GS 40, GSX 50, GSX 70 in unserem Online Katalog finden sie alle den kompletten Atmos original Ersatzteilbestand wie z.B. Füllraumkeramik DC0176, DC0161, DC0177, DC0174,DC0162, DC0163, DC0183, Dichtschnüre S0950, S0954, S0951, S0953, Keramik Düse DC0121, DC0140, DC0125, DC0132, DC0131, Füllraumtürisolierung Sibral S0261, S0264, Füllraumtürdichtung S0241, Kugelraum DC0085, DC0086, Kugelraum rechts und links DC0085, DC08086, Dichtungsstreifen Sibral S0453, Kugelraumdichtung, Halbmond Formstück Tür DC0021, hintere Stirnseite DC0091, Kugelraumtürisolierung Sibral S0251, Kugelraumtürdichtung S0241, Abgasbremser links rechts S0430, S0429, Anheizklappe S0224, Saugzugventilator S0133, S0134, S0139, Gebläse, Saugzugventilator nur Motor S0131, Ersatzmotor Gebläse Saugzugventilator S0131 Gebläse, Dichtung rund zwischen Motor und Gebläse S0161, Dichtung hart gelb S0162, Dichtung Sibral weiss S0163, Umlaufrad Lüfterrad Gebläserad 150 mm 175 mm S0141, S0151, S0154, belimo Regelklapppe mit Welle S0257, belimo Servoantrieb P0086, Turbolatoren im Rauchkanal S0305, S0308, S0309, Sicherheitsthermostat S0061, Thermometer Bedienfeld Schaltkasten S0041, Hauptschalter Bedienfeld Schaltkasten S0091, Rauchgasthermostat I Ventilator Gebläse, Rauchgasthermostat II Servoklappe Ventilator Gebläse Saugzugventilator S0020, Atmos kesselthermostat edienfeld Schasltkasten Code: Code S0021.
 
Ersatzteile Atmos Holzvergaser Heizkessel der Kersselserie GSX !
 
- Holzscheite sollten durchschnittlich 10 cm Kantenlänge und Füllraumlänge haben.
- kleinere Holzstücke werden zusammen mit großen Scheiten gut verbrannt
- Holzscheite gut einschlichten - so wenig wie möglich Lufträumen lassen
- die Aschelade dient nur zur Ascheentnahme und darf nicht im Brennraum verbleiben
- zum Anheizen untere Türe öffnen, Anheizklappe ziehen, Rauchgasthermostat auf 0 (linker Anschlag) stellen, mit wenig Papier kleine Holzstücke entzünden
- Füllraum mit o.g. Holzscheiten entsprechend Wärmeinhalt vom Puffer füllen
- nach 3 bis 10 Minuten untere Tür und Anheizklappe schließen
- es muss ein deutliches Flammengeräusch der Vergaserflamme zu hören sein
- sollte das Geräusch nicht sein, Anheizklappe und untere Tür nochmal kurz öffnen
- ca. 20 Minuten nach dem Anzünden darf der Schornstein nicht mehr qualmen
- eine weiße Rauchfahne (wie bei Öl) ist normal - dunkler Qualm ist ungenutzte Holzenergie und belastet die Umwelt
- das Rauchgasthermostat kann nach ca. einer Stunde oder nach dem Auflegen im Uhrzeigersinn bis kurz (5-10mm) vor den Schaltpunkt gedreht werden oder ASU-Timer verwenden
- solange Feuer im Kessel ist, muss das Gebläse in Betrieb sein (bis max. 95°C)
- das Betriebsthermostat so einstellen, dass das Gebläse bei ca. 95°C abschaltet (Anschlag max)
- erst kurz vor völligem Ausbrand auflegen
- zum Auflegen Anheizklappe ziehen, Gebläse muss laufen
- Schwelbrand vermeiden, ggf. Füllraum nur teilweise füllen
- die Reinigung des Füllraumes ist nicht notwendig, nur die Düse muss frei sein
- im Ascheraum darf nur Aschestaub und wenig Holzkohle sein
- Kessel entsprechend Bedienungsanleitung regelmäßig reinigen
- Abgastemperatur, Kaminzug regelmäßig kontrollieren
- Wartungsvertrag mit einem zertifizierten Fachhandwerker wird empfohlen
 
Der Kessel kommt nicht oder sehr langsam auf Temperatur
1) Wärmebedarf / Wärmeverlust vom Gebäude ermitteln
Die Kesselleistung muss dem Wärmebedarf des Objekts entsprechen. Zur groben Berechnung des Wärmebedarf können folgende Werte angenommen werden.
100 W / m² Altbau ohne Dämmung / alte Fenster
75 W / m² Altbau / teilweise Dämmung / neue Fenster
55 W / m² Vollwärmeschutz / Neubau ab 2000
45 W / m² besonders gut gedämmter Neubau
Der genaue Wärmebedarf kann nur durch eine Wärmebedarfsermittlung berechnet werden und hängt auch von den Heizgewohnheiten der Betreiber ab. Sollte festgestellt werden, dass der Kessel unterdemissioniert ist, muss er durch einen stärkeren ersetzt werden.
 
2) Über Schwerkraft wird die Wärme zu zeitig / zu schnell abtransportiert
Kontrollieren Sie die Rücklaufanhebung. Diese muss so geschaltet sein, dass eine Unterkühlung des Kessels in jeder Betriebsart verhindert wird. Die Temperatur des Rücklaufwassers darf nicht unter 65°C sinken. Die Vorlauftemperatur
muss immer zwischen 80 und 90°C liegen. Bei Verwendung von Laddomat21 muss die Kesselkreispumpe einschalten,
bevor die Schwerkraftzirkulation einsetzen kann. Das "Rauchgasthermostat I" steht beim Anheizen auf "0" (linker Anschlag)
 
3) Verbrennung ist zu schwach
Die Feuchtigkeit des Brennstoffes muss zwischen 12 und 20 % liegen. Eine Feuchtigkeit über 20% reduziert die Kesselleistung und dessen Wirkungsgrad. Eine Feuchtigkeit unter 12% verursacht eine ungleichmäßige Verbrennung und
eine große Menge an Holzgas, welches nicht komplett verbrannt werden kann. Die Heizkraft des Brennstoffes muss zwischen 15 - 19 MJ/kg liegen. Die Holzgröße der Stückholzscheite sollten einen Durchmesser von 80 - 150 mm und
eine Länge von 330 - 530 mm je nach Kesseltyp haben. Mit diesem Stückholz können auch kleinere Mengen (10%) von trockenem Holzabfall (Späne, Hobelspäne, Hackschnitzel) verbrannt werden. Jedoch sollte sich die Menge in Grenzen halten. Das Kleinholz muss immer auf das Stückholz bzw. glühende Holzkohle gelegt werden, da sonst die Vergaserdüse verstopfen könnte. Sollte die Verbrennung immer noch zu schwach sein, kann die Primär- und Sekundärlufteinstellung optimiert werden und bei der GSE- / GSX-Serie die BELIMO-Klappe weiter aufgestellt werden. Es sollte gewährleistet sein, dass der
Feuerzugregler erst über 95°C Kesselwassertemperatur die Zuluftklappe schließt.
 
Schornsteinbrand / Schwelbrand
1) Kessel fängt an zu schwelen und zu teeren.
Bevor der Kessel angeheizt wird oder aber nachgelegt wird, sollte geprüft werden wie viel Wärme im Heizsystem vorhanden ist. Danach sollte entschieden werden, ob der Holzkessel ganz, teilweise oder gar nicht mehr zu füllen ist.
 
2) Einstellungen am Kessel kontrollieren
Sollte die Verbrennung immer noch zu schwach sein, kann die Primär- und Sekundärlufteinstellung optimiert werden und bei der GSE- / GSX-Serie die BELIMO-Klappe weiter aufgestellt werden. Es sollte gewährleistet sein, dass der
Feuerzugregler erst über 95°C Kesselwassertemperatur die Zuluftklappe schließt.
3) Kaminzug ist zu gering / zu hoch Der Zug des Schornsteins muss bei Volllast des Heizkessel die vorgeschriebenen Werte erreichen. Diese müssen dann erreicht werden, wenn das Rauchrohrverbindungsstück und der Schornstein ordentlich sauber ist. Der Schornsteinquerschnitt muss entsprechend einer Querschnittsberechnung nach EN13384-1 dimensioniert sein. Ein zu kleiner Schornsteinzug reduziert die Kesselleistung und beeinträchtig die Qualität der Verbrennung. Es entsteht auch eine verstärkte Teer- und Aschebildung im Kessel, sowie eine Rauchentwicklung in den Raum beim Nachlegen. Ein zu hoher Schornsteinzug reduziert den Wirkungsgrad des Kessels, erhöht den Brennstoffverbrauch und beeinträchtigt die Qualität der Verbrennung. Als Lösung kann eine Schornsteinsanierung / -erhöhung durchgeführt werden um den Zug zu erhöhen, oder eine Drosselklappe bzw. Zugbegrenzer eingebaut werden, um den Zug zu verringern. Der Zugbegrenzer muss so eingestellt sein, dass der Schornsteinzug bei Volllast des Heizkessel den vorgeschriebenen Wert nicht übersteigt.
4) Rauchrohr - Verbindungsleitung prüfen Durchmesser des Rauchkanals muss der gleiche sein, wie der Austrittsstutzen aus dem Kessel. Er kann auch größer sein, jedoch sollte er nicht größer sein als der Durchmesser des Schornsteins. Das Rauchrohr zwischen Kessel und Schornstein sollte so kurz wie möglich und mit stetiger Steigung zum Schornsteineintritt installiert werden. Bögen sind zu vermeiden. Optimale Schornsteinanbindung ist auf kurzem Weg gerade oder in 45° Ausführung. Starke Brenngeräusche / pulsierende Luft
1) Fehlende Verbrennungsluft / zu viel Holzgas Sollte der Kessel starke Brenngeräusche und eine pulsierende Luft am Ansaugstutzen haben, wird zu viel Holzgas (schwarzer Rauch) erzeugt oder es ist nicht genügend Verbrennungsluft vorhanden. Abhilfe schaffen folgende Einstellungen am Kessel
1.) Die Kette vom Feuerzugregler so einstellen, dass die Luftklappe erst bei 95°C Kesselwassertemperatur geschlossen ist.
2.) Primärluft reduzieren, mehr Sekundärluft geben.
3.) Holz mit Kessel-Füllraumlänge und großem Kantenmaß (über 12 cm) verwenden.
4.) ausreichend Zuluft im Kessel-Aufstellraum sicherstellen.
5.) einen, ggf. zwei Zugbegrenzer einbauen. Der Zug kann ca. 0,02 mbar unter den angegebenen Werten konstant eingestellt werden.
6.) Bei den GSE/GSX-Serien muss die Zuluft-Drosselklappe mit BELIMOStellantrieb ab einer Abgastemperatur von ca. 190°C auf 5 - 45 mm (optimal ca. 10 mm) zugefahren sein.
Probleme - Lösungen die häufigsten Reklamationen und deren Problemlösungen
 
2) Einstellungen am Kessel kontrollieren
Sollte die Verbrennung immer noch zu schwach sein, kann die Primär- und Sekundärlufteinstellung optimiert werden und bei der GSE- / GSX-Serie die BELIMO-Klappe weiter aufgestellt werden. Es sollte gewährleistet sein, dass der
Feuerzugregler erst über 95°C Kesselwassertemperatur die Zuluftklappe schließt.
 
3) Kaminzug ist zu gering / zu hoch
Der Zug des Schornsteins muss bei Volllast des Heizkessel die vorgeschriebenen Werte erreichen. Diese müssen dann erreicht werden, wenn das Rauchrohrverbindungsstück und der Schornstein ordentlich sauber ist. Der Schornsteinquerschnitt muss entsprechend einer Querschnittsberechnung nach EN13384-1 dimensioniert sein. Ein zu kleiner Schornsteinzug reduziert die Kesselleistung und beeinträchtig die Qualität der Verbrennung. Es entsteht auch eine verstärkte Teer- und Aschebildung im Kessel, sowie eine Rauchentwicklung in den Raum beim Nachlegen. Ein zu hoher Schornsteinzug reduziert den Wirkungsgrad des Kessels, erhöht den Brennstoffverbrauch und beeinträchtigt die Qualität der Verbrennung. Als Lösung kann eine Schornsteinsanierung / -erhöhung durchgeführt werden um den Zug zu erhöhen, oder eine Drosselklappe bzw.
Zugbegrenzer eingebaut werden, um den Zug zu verringern. Der Zugbegrenzer muss so eingestellt sein, dass der Schornsteinzug bei Volllast des Heizkessel den vorgeschriebenen Wert nicht übersteigt.
 
4) Rauchrohr - Verbindungsleitung prüfen
Durchmesser des Rauchkanals muss der gleiche sein, wie der Austrittsstutzen aus dem Kessel. Er kann auch größer sein, jedoch sollte er nicht größer sein als der Durchmesser des Schornsteins. Das Rauchrohr zwischen Kessel und
Schornstein sollte so kurz wie möglich und mit stetiger Steigung zum Schornsteineintritt installiert werden. Bögen sind zu vermeiden. Optimale Schornsteinanbindung ist auf kurzem Weg gerade oder in 45° Ausführung.
 
Starke Brenngeräusche / pulsierende Luft
1) Fehlende Verbrennungsluft / zu viel Holzgas
Sollte der Kessel starke Brenngeräusche und eine pulsierende Luft amAnsaugstutzen haben, wird zu viel Holzgas (schwarzer Rauch) erzeugt oder es ist nicht genügend Verbrennungsluft vorhanden. Abhilfe schaffen folgende Einstellungen am Kessel
1.) Die Kette vom Feuerzugregler so einstellen, dass die Luftklappe erst bei 95°C Kesselwassertemperatur geschlossen ist.
2.) Primärluft reduzieren, mehr Sekundärluft geben.
3.) Holz mit Kessel-Füllraumlänge und großem Kantenmaß (über 12 cm) verwenden.
4.) ausreichend Zuluft im Kessel-Aufstellraum sicherstellen.
5.) einen, ggf. zwei Zugbegrenzer einbauen. Der Zug kann ca. 0,02 mbar unter den angegebenen Werten konstant eingestellt werden.
6.) Bei den GSE/GSX-Serien muss die Zuluft-Drosselklappe mit BELIMOStellantrieb ab einer Abgastemperatur von ca. 190°C auf 5 - 45 mm (optimal ca. 10 mm) zugefahren sein.
 
Zur Gebläsesteuerung werden Abgasthermostate mit einem Arbeitsbereich von 0 bis 300°C eingesetzt. Sollte ein Thermostat nicht mehr funktionieren, liegt oft der Fehler an einer Abgastemperatur weit über 300°C. Diese hohen Abgastemperaturen sind auf eine falsche Betriebsweise zurück zu führen und sind auch Ursache für den übermäßigen Verschleiß der Schamotteteile. Der Hersteller der Schamotteteile gibt eine Mindestlebensdauer von 5 Jahren an.
Folgende Punkte sind dringend zu beachten:
1. Abgastemperatur ist zu kontrollieren und darf 300°C (250°C bei GSE) nicht übersteigen.
2. Der Kessel ist regelmäßig zu reinigen (siehe Bedienungsanleitung).
3. Der Schornsteinzug muss gemessen werden und darf die in der Bedienungsanleitung angegebenen Werte nicht übersteigen, ggf. müssen Zugbegrenzer eingebaut werden.
4. Die Primär- und Sekundärlufteinstellung ist entsprechend Bedienungsanleitung zu kontrollieren.
5. Die Anheizklappe ist nach dem Anheizen völlig geschlossen zu halten.
6. Bei nassem Holz oder bei feuchtem Aufstellraum des Kessels saugt die Keramik Feuchtigkeit auf und es kommt zu Rissen und Abplatzungen, das Holz soll so trocken wie möglich sein.In der Betriebsanleitung ist eine Restfeuchte von 12 - 20% vorgeschrieben (Garantiebedingung)
ATMOS Holzvergaserkessel HEIZKESSEL DER SERIE SE Die Kessel sind für Holzverbrennung auf dem Prinzip der Generatorvergasung unter Anwendung eines Abzugsventilators konstruiert, der die... mehr erfahren »
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Atmos Ersatzteile Kombikessel Heizkessel Kesselserie GSPL
ATMOS Holzvergaserkessel HEIZKESSEL DER SERIE SE
Die Kessel sind für Holzverbrennung auf dem Prinzip der Generatorvergasung unter Anwendung eines Abzugsventilators konstruiert, der die Abgase aus dem Kessel absaugt oder den Kessel mit Luft versorgt. Der Kesselkorpus ist ein Schweißteil aus Stahlblech mit einer Stärke von 3-8 mm. Gebildet wird er aus einem Trichter für Brennstoffbeschickung, der im unteren mit einem hitzebeständigen Formstück mit einer Längsöffnung für den Abzug von Abgasen und Gasen versehen ist. Der darunter liegende Nachbrennbereich ist mit keramischen Formstücken ausgestattet. Im hinteren Teil vom Kesselkorpus befindet sich der vertikal geführte Abgaskanal, der im oberen Teil mit einer Anheizklappe versehen ist. Der obere Bereich des Abgaskanals ist mit einem Abzugstutzen zum Anschluss an die Esse ausgestattet.
 
VORTEILE DES ATMOSHOLZKESSELS ATMOS
- kompakter und sehr robuster Kesselaufbau - moderne Konstruktion - Generator
- großer Füllraum - für lange Heizintervalle
- leichte, übersichtliche Bedienung und geringer Reinigungsaufwand - perfekte Vergasung
- keramische Brennkammer
- ausgefeilte Holzvergasertechnik ohne Elektronik
- sparsam im Verbrauch durch hohen Wirkungsgrad
- Saugzugventilator mit Schwelgasabsaugung und im Vergleich sehr geringem Stromverbrauch
- variabele Türöffnung - links oder rechts gehangen
- große Fülltür - für leichte Handhabung
- garantierte Langlebigkeit
- hervorragende Abgaswerte
- einmaliges Preis-Leistungsverhältnis
 
INSTALLATION
Die ATMOS-Kessel müssen mit LADDOMAT 21 oder dem Thermo-Regelventil ESBE zum Erreichen einer Mindesttemperatur von 65°C des Wassers am Rücklauf zum Kessel ausgestattet sein. Die Vorlauftemperatur am Kessel muss ständig im Bereich von 80 - 90 °C liegen. Alle Kessel werden in deren Grundausführung mit einem Kühlungskreis gegen Überhitzung geliefert. Wir empfehlen, die Kessel mit Speicherbehältern zu installieren.
Atmos Ersatzteile GS Serie, GS 20, GS 25, GS 32, GS 40, GSX 50, GSX 70 in unserem Online Katalog finden sie alle den kompletten Atmos original Ersatzteilbestand wie z.B. Füllraumkeramik DC0176, DC0161, DC0177, DC0174,DC0162, DC0163, DC0183, Dichtschnüre S0950, S0954, S0951, S0953, Keramik Düse DC0121, DC0140, DC0125, DC0132, DC0131, Füllraumtürisolierung Sibral S0261, S0264, Füllraumtürdichtung S0241, Kugelraum DC0085, DC0086, Kugelraum rechts und links DC0085, DC08086, Dichtungsstreifen Sibral S0453, Kugelraumdichtung, Halbmond Formstück Tür DC0021, hintere Stirnseite DC0091, Kugelraumtürisolierung Sibral S0251, Kugelraumtürdichtung S0241, Abgasbremser links rechts S0430, S0429, Anheizklappe S0224, Saugzugventilator S0133, S0134, S0139, Gebläse, Saugzugventilator nur Motor S0131, Ersatzmotor Gebläse Saugzugventilator S0131 Gebläse, Dichtung rund zwischen Motor und Gebläse S0161, Dichtung hart gelb S0162, Dichtung Sibral weiss S0163, Umlaufrad Lüfterrad Gebläserad 150 mm 175 mm S0141, S0151, S0154, belimo Regelklapppe mit Welle S0257, belimo Servoantrieb P0086, Turbolatoren im Rauchkanal S0305, S0308, S0309, Sicherheitsthermostat S0061, Thermometer Bedienfeld Schaltkasten S0041, Hauptschalter Bedienfeld Schaltkasten S0091, Rauchgasthermostat I Ventilator Gebläse, Rauchgasthermostat II Servoklappe Ventilator Gebläse Saugzugventilator S0020, Atmos kesselthermostat edienfeld Schasltkasten Code: Code S0021.
 
Ersatzteile Atmos Holzvergaser Heizkessel der Kersselserie GSX !
 
- Holzscheite sollten durchschnittlich 10 cm Kantenlänge und Füllraumlänge haben.
- kleinere Holzstücke werden zusammen mit großen Scheiten gut verbrannt
- Holzscheite gut einschlichten - so wenig wie möglich Lufträumen lassen
- die Aschelade dient nur zur Ascheentnahme und darf nicht im Brennraum verbleiben
- zum Anheizen untere Türe öffnen, Anheizklappe ziehen, Rauchgasthermostat auf 0 (linker Anschlag) stellen, mit wenig Papier kleine Holzstücke entzünden
- Füllraum mit o.g. Holzscheiten entsprechend Wärmeinhalt vom Puffer füllen
- nach 3 bis 10 Minuten untere Tür und Anheizklappe schließen
- es muss ein deutliches Flammengeräusch der Vergaserflamme zu hören sein
- sollte das Geräusch nicht sein, Anheizklappe und untere Tür nochmal kurz öffnen
- ca. 20 Minuten nach dem Anzünden darf der Schornstein nicht mehr qualmen
- eine weiße Rauchfahne (wie bei Öl) ist normal - dunkler Qualm ist ungenutzte Holzenergie und belastet die Umwelt
- das Rauchgasthermostat kann nach ca. einer Stunde oder nach dem Auflegen im Uhrzeigersinn bis kurz (5-10mm) vor den Schaltpunkt gedreht werden oder ASU-Timer verwenden
- solange Feuer im Kessel ist, muss das Gebläse in Betrieb sein (bis max. 95°C)
- das Betriebsthermostat so einstellen, dass das Gebläse bei ca. 95°C abschaltet (Anschlag max)
- erst kurz vor völligem Ausbrand auflegen
- zum Auflegen Anheizklappe ziehen, Gebläse muss laufen
- Schwelbrand vermeiden, ggf. Füllraum nur teilweise füllen
- die Reinigung des Füllraumes ist nicht notwendig, nur die Düse muss frei sein
- im Ascheraum darf nur Aschestaub und wenig Holzkohle sein
- Kessel entsprechend Bedienungsanleitung regelmäßig reinigen
- Abgastemperatur, Kaminzug regelmäßig kontrollieren
- Wartungsvertrag mit einem zertifizierten Fachhandwerker wird empfohlen
 
Der Kessel kommt nicht oder sehr langsam auf Temperatur
1) Wärmebedarf / Wärmeverlust vom Gebäude ermitteln
Die Kesselleistung muss dem Wärmebedarf des Objekts entsprechen. Zur groben Berechnung des Wärmebedarf können folgende Werte angenommen werden.
100 W / m² Altbau ohne Dämmung / alte Fenster
75 W / m² Altbau / teilweise Dämmung / neue Fenster
55 W / m² Vollwärmeschutz / Neubau ab 2000
45 W / m² besonders gut gedämmter Neubau
Der genaue Wärmebedarf kann nur durch eine Wärmebedarfsermittlung berechnet werden und hängt auch von den Heizgewohnheiten der Betreiber ab. Sollte festgestellt werden, dass der Kessel unterdemissioniert ist, muss er durch einen stärkeren ersetzt werden.
 
2) Über Schwerkraft wird die Wärme zu zeitig / zu schnell abtransportiert
Kontrollieren Sie die Rücklaufanhebung. Diese muss so geschaltet sein, dass eine Unterkühlung des Kessels in jeder Betriebsart verhindert wird. Die Temperatur des Rücklaufwassers darf nicht unter 65°C sinken. Die Vorlauftemperatur
muss immer zwischen 80 und 90°C liegen. Bei Verwendung von Laddomat21 muss die Kesselkreispumpe einschalten,
bevor die Schwerkraftzirkulation einsetzen kann. Das "Rauchgasthermostat I" steht beim Anheizen auf "0" (linker Anschlag)
 
3) Verbrennung ist zu schwach
Die Feuchtigkeit des Brennstoffes muss zwischen 12 und 20 % liegen. Eine Feuchtigkeit über 20% reduziert die Kesselleistung und dessen Wirkungsgrad. Eine Feuchtigkeit unter 12% verursacht eine ungleichmäßige Verbrennung und
eine große Menge an Holzgas, welches nicht komplett verbrannt werden kann. Die Heizkraft des Brennstoffes muss zwischen 15 - 19 MJ/kg liegen. Die Holzgröße der Stückholzscheite sollten einen Durchmesser von 80 - 150 mm und
eine Länge von 330 - 530 mm je nach Kesseltyp haben. Mit diesem Stückholz können auch kleinere Mengen (10%) von trockenem Holzabfall (Späne, Hobelspäne, Hackschnitzel) verbrannt werden. Jedoch sollte sich die Menge in Grenzen halten. Das Kleinholz muss immer auf das Stückholz bzw. glühende Holzkohle gelegt werden, da sonst die Vergaserdüse verstopfen könnte. Sollte die Verbrennung immer noch zu schwach sein, kann die Primär- und Sekundärlufteinstellung optimiert werden und bei der GSE- / GSX-Serie die BELIMO-Klappe weiter aufgestellt werden. Es sollte gewährleistet sein, dass der
Feuerzugregler erst über 95°C Kesselwassertemperatur die Zuluftklappe schließt.
 
Schornsteinbrand / Schwelbrand
1) Kessel fängt an zu schwelen und zu teeren.
Bevor der Kessel angeheizt wird oder aber nachgelegt wird, sollte geprüft werden wie viel Wärme im Heizsystem vorhanden ist. Danach sollte entschieden werden, ob der Holzkessel ganz, teilweise oder gar nicht mehr zu füllen ist.
 
2) Einstellungen am Kessel kontrollieren
Sollte die Verbrennung immer noch zu schwach sein, kann die Primär- und Sekundärlufteinstellung optimiert werden und bei der GSE- / GSX-Serie die BELIMO-Klappe weiter aufgestellt werden. Es sollte gewährleistet sein, dass der
Feuerzugregler erst über 95°C Kesselwassertemperatur die Zuluftklappe schließt.
3) Kaminzug ist zu gering / zu hoch Der Zug des Schornsteins muss bei Volllast des Heizkessel die vorgeschriebenen Werte erreichen. Diese müssen dann erreicht werden, wenn das Rauchrohrverbindungsstück und der Schornstein ordentlich sauber ist. Der Schornsteinquerschnitt muss entsprechend einer Querschnittsberechnung nach EN13384-1 dimensioniert sein. Ein zu kleiner Schornsteinzug reduziert die Kesselleistung und beeinträchtig die Qualität der Verbrennung. Es entsteht auch eine verstärkte Teer- und Aschebildung im Kessel, sowie eine Rauchentwicklung in den Raum beim Nachlegen. Ein zu hoher Schornsteinzug reduziert den Wirkungsgrad des Kessels, erhöht den Brennstoffverbrauch und beeinträchtigt die Qualität der Verbrennung. Als Lösung kann eine Schornsteinsanierung / -erhöhung durchgeführt werden um den Zug zu erhöhen, oder eine Drosselklappe bzw. Zugbegrenzer eingebaut werden, um den Zug zu verringern. Der Zugbegrenzer muss so eingestellt sein, dass der Schornsteinzug bei Volllast des Heizkessel den vorgeschriebenen Wert nicht übersteigt.
4) Rauchrohr - Verbindungsleitung prüfen Durchmesser des Rauchkanals muss der gleiche sein, wie der Austrittsstutzen aus dem Kessel. Er kann auch größer sein, jedoch sollte er nicht größer sein als der Durchmesser des Schornsteins. Das Rauchrohr zwischen Kessel und Schornstein sollte so kurz wie möglich und mit stetiger Steigung zum Schornsteineintritt installiert werden. Bögen sind zu vermeiden. Optimale Schornsteinanbindung ist auf kurzem Weg gerade oder in 45° Ausführung. Starke Brenngeräusche / pulsierende Luft
1) Fehlende Verbrennungsluft / zu viel Holzgas Sollte der Kessel starke Brenngeräusche und eine pulsierende Luft am Ansaugstutzen haben, wird zu viel Holzgas (schwarzer Rauch) erzeugt oder es ist nicht genügend Verbrennungsluft vorhanden. Abhilfe schaffen folgende Einstellungen am Kessel
1.) Die Kette vom Feuerzugregler so einstellen, dass die Luftklappe erst bei 95°C Kesselwassertemperatur geschlossen ist.
2.) Primärluft reduzieren, mehr Sekundärluft geben.
3.) Holz mit Kessel-Füllraumlänge und großem Kantenmaß (über 12 cm) verwenden.
4.) ausreichend Zuluft im Kessel-Aufstellraum sicherstellen.
5.) einen, ggf. zwei Zugbegrenzer einbauen. Der Zug kann ca. 0,02 mbar unter den angegebenen Werten konstant eingestellt werden.
6.) Bei den GSE/GSX-Serien muss die Zuluft-Drosselklappe mit BELIMOStellantrieb ab einer Abgastemperatur von ca. 190°C auf 5 - 45 mm (optimal ca. 10 mm) zugefahren sein.
Probleme - Lösungen die häufigsten Reklamationen und deren Problemlösungen
 
2) Einstellungen am Kessel kontrollieren
Sollte die Verbrennung immer noch zu schwach sein, kann die Primär- und Sekundärlufteinstellung optimiert werden und bei der GSE- / GSX-Serie die BELIMO-Klappe weiter aufgestellt werden. Es sollte gewährleistet sein, dass der
Feuerzugregler erst über 95°C Kesselwassertemperatur die Zuluftklappe schließt.
 
3) Kaminzug ist zu gering / zu hoch
Der Zug des Schornsteins muss bei Volllast des Heizkessel die vorgeschriebenen Werte erreichen. Diese müssen dann erreicht werden, wenn das Rauchrohrverbindungsstück und der Schornstein ordentlich sauber ist. Der Schornsteinquerschnitt muss entsprechend einer Querschnittsberechnung nach EN13384-1 dimensioniert sein. Ein zu kleiner Schornsteinzug reduziert die Kesselleistung und beeinträchtig die Qualität der Verbrennung. Es entsteht auch eine verstärkte Teer- und Aschebildung im Kessel, sowie eine Rauchentwicklung in den Raum beim Nachlegen. Ein zu hoher Schornsteinzug reduziert den Wirkungsgrad des Kessels, erhöht den Brennstoffverbrauch und beeinträchtigt die Qualität der Verbrennung. Als Lösung kann eine Schornsteinsanierung / -erhöhung durchgeführt werden um den Zug zu erhöhen, oder eine Drosselklappe bzw.
Zugbegrenzer eingebaut werden, um den Zug zu verringern. Der Zugbegrenzer muss so eingestellt sein, dass der Schornsteinzug bei Volllast des Heizkessel den vorgeschriebenen Wert nicht übersteigt.
 
4) Rauchrohr - Verbindungsleitung prüfen
Durchmesser des Rauchkanals muss der gleiche sein, wie der Austrittsstutzen aus dem Kessel. Er kann auch größer sein, jedoch sollte er nicht größer sein als der Durchmesser des Schornsteins. Das Rauchrohr zwischen Kessel und
Schornstein sollte so kurz wie möglich und mit stetiger Steigung zum Schornsteineintritt installiert werden. Bögen sind zu vermeiden. Optimale Schornsteinanbindung ist auf kurzem Weg gerade oder in 45° Ausführung.
 
Starke Brenngeräusche / pulsierende Luft
1) Fehlende Verbrennungsluft / zu viel Holzgas
Sollte der Kessel starke Brenngeräusche und eine pulsierende Luft amAnsaugstutzen haben, wird zu viel Holzgas (schwarzer Rauch) erzeugt oder es ist nicht genügend Verbrennungsluft vorhanden. Abhilfe schaffen folgende Einstellungen am Kessel
1.) Die Kette vom Feuerzugregler so einstellen, dass die Luftklappe erst bei 95°C Kesselwassertemperatur geschlossen ist.
2.) Primärluft reduzieren, mehr Sekundärluft geben.
3.) Holz mit Kessel-Füllraumlänge und großem Kantenmaß (über 12 cm) verwenden.
4.) ausreichend Zuluft im Kessel-Aufstellraum sicherstellen.
5.) einen, ggf. zwei Zugbegrenzer einbauen. Der Zug kann ca. 0,02 mbar unter den angegebenen Werten konstant eingestellt werden.
6.) Bei den GSE/GSX-Serien muss die Zuluft-Drosselklappe mit BELIMOStellantrieb ab einer Abgastemperatur von ca. 190°C auf 5 - 45 mm (optimal ca. 10 mm) zugefahren sein.
 
Zur Gebläsesteuerung werden Abgasthermostate mit einem Arbeitsbereich von 0 bis 300°C eingesetzt. Sollte ein Thermostat nicht mehr funktionieren, liegt oft der Fehler an einer Abgastemperatur weit über 300°C. Diese hohen Abgastemperaturen sind auf eine falsche Betriebsweise zurück zu führen und sind auch Ursache für den übermäßigen Verschleiß der Schamotteteile. Der Hersteller der Schamotteteile gibt eine Mindestlebensdauer von 5 Jahren an.
Folgende Punkte sind dringend zu beachten:
1. Abgastemperatur ist zu kontrollieren und darf 300°C (250°C bei GSE) nicht übersteigen.
2. Der Kessel ist regelmäßig zu reinigen (siehe Bedienungsanleitung).
3. Der Schornsteinzug muss gemessen werden und darf die in der Bedienungsanleitung angegebenen Werte nicht übersteigen, ggf. müssen Zugbegrenzer eingebaut werden.
4. Die Primär- und Sekundärlufteinstellung ist entsprechend Bedienungsanleitung zu kontrollieren.
5. Die Anheizklappe ist nach dem Anheizen völlig geschlossen zu halten.
6. Bei nassem Holz oder bei feuchtem Aufstellraum des Kessels saugt die Keramik Feuchtigkeit auf und es kommt zu Rissen und Abplatzungen, das Holz soll so trocken wie möglich sein.In der Betriebsanleitung ist eine Restfeuchte von 12 - 20% vorgeschrieben (Garantiebedingung)